|| Gestalt annehmen

Die Konzeption von Webseiten

Eine Webseite ist eine strukturierte Sammlung von Informationen. Sie kann vielen unterschiedlichen Zwecken dienen und ist daher auch in den verschiedensten Formen zu finden. Egal ob Webvisitenkarte, Werbeträger, Firmenpräsenz oder Onlineshop: Damit der Internetauftritt auch den gewünschten Zweck erreicht, muss bei der Konzeption auf verschiedene Dinge geachtet werden.

Die Erwartungshaltung der Nutzer ist in den letzten Jahren immer weiter angestiegen. Mit der bloßen Erstellung einer Internetseite ist es nicht mehr getan. Der Nutzer und auch die Suchmaschinen erwarten einen echten Mehrwert.

Am Anfang steht die Definition eines klaren Zieles. Was möchte ich mit meiner Webseite erreichen?

Nehmen wir uns als Beispiel einen Getränkehandel aus Prenzlau. Der Firmeninhaber möchte erstmalig eine Webseite aufsetzen, um seinen Bestandskunden die aktuellen Angebote und seine Öffnungszeiten anzeigen zu lassen. Mit ein wenig mehr Einsatz könnte er die Seite darüber hinaus aber auch zur Neukundengewinnung nutzen. Mit Hilfe von Suchmaschinenoptimierung kann der Prenzlauer Laden auch von den Kunden gefunden werden, die ihn bisher gar nicht kannten. Eine kleine Anfahrskizze auf der Seite erleichtert den Neukunden den Weg. Der Betreiber des Getränkestützpunktes liefert Getränke nach einer telefonischen Bestellung auch frei Haus. Ein Onlineshop kann Bestellabläufe vereinfachen und darüber hinaus weitere Neukunden akquirieren. Da unser fiktiver Getränkehändler nur in der Region um Prenzlau tätig ist, wäre es in diesem Fall nicht notwendig, die Webseite bundesweit auszurichten.

Wichtig ist zu ermitteln, an welche Zielgruppe sich die Seite wendet. Eine Zielgruppenanalyse klärt wichtige Fragen für die inhaltliche und technische Umsetzung. Es kann klar bestimmt werden, welche Inhalte die Zielgruppe erwartet, wie sie angesprochen werden möchte, auch welche Kompetenz der Nutzer im Umgang mit dem Internet hat oder welche technische Ausrüstung zur Verfügung steht.

Wenn diese ersten Schritte abgeschlossen sind, lassen sich die Details des Internetauftrittes festlegen. Auf der Seite des Webpräsenz-Betreibers muss klar sein, welche Themen kommuniziert werden sollen. Ferner ist die Frage zu klären, in welcher Form die Zielgruppe die Inhalte erwartet.

Bei der Bereitstellung der Inhalte ist darüber hinaus auch an die Suchmaschinen zu denken. Diese stellen eine nicht zu vernachlässigende Größe dar, denn sie sind für den Erfolg einer Internetpräsenz von zentraler Bedeutung.

[ Näheres dazu auch im Bereich „Gefunden werden“. ]

Stehen die Themen und Angebote der Webseite fest, kann die Strukturierung vorgenommen werden. Der Inhalt muss nun in sinnvoller Weise aufbereitet werden, so dass ein System und eine Kategorisierung entstehen, mit deren Hilfe dann eine Navigation aufgebaut werden kann. Ist das erste Konzept einmal grob erstellt, wird die Designfrage geklärt.

Möglicherweise ergeben sich aus der Struktur noch weitere Zusatzinhalte, die einen weiterführenden Nutzen für die Zielgruppe darstellen können. Bei der Gestaltung sollte darauf geachtet werden, dass keine „Textfriedhöfe“ entstehen. Klar strukturierte, kurze und verständliche Texte sorgen, zusammen mit einer klaren Struktur, für Benutzerfreundlichkeit. Nach dem Prinzip „form follows function“, einem Gestaltungsleitsatz aus Design und Architektur, der auch hier Anwendung findet, wird das Design der Webseite erstellt. Es ist wichtig, dass der Internetauftritt in erster Linie dem dem Nutzer gefällt, den Personen der zuvor definierten Zielgruppe. Der Köder muss dem Fisch schmecken und nicht dem Angler.

Der Internetauftritt ist ein weiteres Marketinginstrument und muss beim Design bestimmten Grundsätzen folgen. So ist zum Beispiel unbedingt darauf zu achten, dass ein Corporate Design des Anbieters der Webseite Anwendung findet. Nach außen sollte klar erkennbar sein, dass dieser Webauftritt einem bestimmten Anbieter zuzuordnen ist.

Wenn die groben Strukturen festgelegt sind, ist es an der Zeit, die Feinarbeit zu leisten. Die Inhalte müssen für das Internet optimiert werden, sei es, dass Fotos oder Animationen so gestaltet sein sollen, dass sie die Ladezeiten nicht unnötig verlängern oder dass Texte dahingehend überarbeitet werden müssen, dass sie leicht lesbar und erfassbar sind. Am Ende entsteht ein wohldurchdachter Internetauftritt, der einem klaren Ziel dient.

[ Nachdem die Seite online gestellt wurde, beginnt je nach Zielsetzung die sogenannte Offpage-Optimierung. Dazu mehr im Bereich Suchmaschinenoptimierung. ]

Der Erfolg der Webseite lässt sich unter anderem mit verschiedenen Statistiktools messen.

Bei jeglichen Fragen zum Thema Webdesign stehe ich Ihnen, nicht nur in der Gegend um Prenzlau, Templin und Schwedt, gern zur Verfügung. Nehmen Sie Kontakt auf!